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King Kreole – was es ist und wie es dazu kam…

 

(wer keinen Bock auf soviel Text hat, liest am besten nur den letzten Absatz)

Über die eigentliche Gründung dieser Band weiß man nicht viel. Dokumente einer vorindustriellen Existenz sind zwar spärlich vorhanden – eine Steintafel, ein Bandgemälde hier, eine Überschrift dort, aber lassen sie doch keine Rückschlüsse über die frühen Machenschaften dieses Rock’n’roll Haufens zu – erst recht nicht über Sinn und Zweck ihres Daseins (was allerdings bis heute von Unklarheit überschattet ist…).

Die Umstände die dann vor circa 10 Jahren zu einem Wiederaufleben dieses Musikgebildes führten sind jedoch weitaus besser dokumentiert.

Sie basieren interessanterweise auf einem Irrtum – eigentlich zwei Irrtümern. An einem elend grau durchweichten Novembertag begaben sich ein Gitarrist und eine Schlagzeugerin zu einem Vorspiel bei einer Kapelle, die beliebte Melodien und Schunkler interpretieren wollte, in einen klammen Vorstadtproberaum. Dass sie sich im falschen Raum befanden, dämmerte ihnen langsam als nach fünfstündigem Warten ein dritter Musiker aufkreuzte, der allerdings nur seinen Hund suchte. Nun wunderten sie sich zu dritt durch den Tag und fanden irgendwann in einer kleinen Ecke ein noch kleineres Bild auf dem zwei Männer und eine Frau mit der Beschriftung “King Kreole” abgebildet waren. Das Foto inspirierte die drei so sehr, dass sie beschlossen das Bild nachzustellen und zu veröffentlichen.

Daraufhin meldete sich ein Veranstalter, den das Bild an ein schönes Urlaubserlebnis auf Helgoland erinnerte und engagierte unsere Handelnden für ein erstes Konzert. Und so nahm der King Kreole Rock’n’roll seinen Lauf wieder auf… Und dass das alles Quatsch ist, kann man sich an zwei Fingern abzählen, aber irgendwas muss hier ja stehen.

 

Wenn man King Kreole heute auf einer Bühne antrifft, hört man ein Gemisch aus Rock’n’roll, Rockabilly, Surf, Beat, Instru, Swing, Country und Western (ich könnte diese Aufzählung noch weiter ausführen – einfach so zum Spaß, aber aus Rücksicht auf Deine wahrscheinlich begrenzte Zeit, liebe/r Leser/in, halte ich mich zurück) – nennen wir es Fusiobilly – gespielt von einer singenden Standschlagzeugerin, einem mit furiosen Riffs um sich werfenden Gitarristen und einem auch optisch ansprechenden Bassisten. Es erklingen halb und ganz vergessene Lieder, die man lange und manchmal noch nie gehört hat. Lieder, die King Kreole selbst erfunden haben und heimlich ins Programm mischen und einige Lieder, die wohl jeder kennt, aber trotzdem noch mag.Kurz – man sieht drei Menschen, die offenbar Spaß haben bei dem was zu tun und das auch auf ihr Publikum übertragen. Aber warum Rock’n’roll Rhythmen hochgradig ansteckend sind und was dabei im Körper passiert ist ein ganz anderes Forschungsfeld und soll hier nicht weiter beleuchtet werden…

 

Diese Band besteht aus:

Gesang und Stangschlagzeug: Kathrin Leblanc

Gitarren und Gesang: Jon Lemstein

Bass: Thomas Sterling (alias Bingo Bob) oder Tim Total oder Kossi oder Rakete

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